Institut für Virologie Charité: Helmut-Ruska-Haus, Foto: Charité
Institut für Virologie Charité: Helmut-Ruska-Haus, Foto: Charité

Institut für Virologie der Charité

Das Institut für Virologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist dem CharitéCentrum für diagnostische und präventive Labormedizin, kurz: CC 5, zugeordnet.

Auf den folgenden Seiten werden das Institut und seine Forschung vorgestellt.

Des Weiteren wird über die Aktivitäten in den Bereichen Diagnostik sowie Studium und Lehre informiert.

Grußwort von Christian Drosten, Leiter des Instituts für Virologie (Ansicht per Klick)

Nach einem Jahr, das von Umzügen und Renovierungsmaßnahmen geprägt war, kehrt langsam wieder Normalität im Team ein: Berlin ist ein außergewöhnlicher Ort für die Wissenschaft, an dem sich eine enorm vielfältige Forschungslandschaft in einer inspirierenden Umgebung voller Kultur und Geschichte herausgebildet hat.

Es ist ein gutes Gefühl, die neuen Kontakte zu nutzen und an der Charité willkommen zu sein. Unsere Forschung dreht sich weiterhin um neu aufkommende Viren und die biologischen Umstände, unter denen virale Epidemien entstehen.

Die Erkennung von echten oder nur scheinbaren Bedrohungen durch Seuchen erlangt für die Gesellschaft eine zunehmende Bedeutung. In einer Zeit der Mobilität, der Zuspitzung und des gesellschaftlichen Wandels ist die gesamte Bandbreite der Wissenschaft gefragt, um wissensbasierte Einschätzungen zu erhalten und sinnvolle Interventionen zu ermöglichen. An einer der größten Universitätskliniken Europas wollen wir hierzu maßgeblich beitragen.

Christian Drosten, Institutsleiter

Human West Nile Virus case imported to Germany

Der Stammbaum von West Nil-Viren zeigt die Einordnung des in Deutschland 2018 gefundenen WNV im Vergleich zu anderen, bekannten WNV.
Maximum Likelihood phylogenetic analysis of complete coding sequence from the imported WNV case together with reference sequences. Bootstrap values (%) of 500 repetitive analyses are given next to the nodes. Taxon names of all reference sequences include GenBank accession number, strain, and lineage as defined before [1,2].

1 Barzon, L. et al. Clin Microbiol Infect 21, 1122 e1121-1110, doi:10.1016/j.cmi.2015.07.018 (2015).
2 Fall, G. et al. PLoS Negl Trop Dis 11, e0006078, doi:10.1371/journal.pntd.0006078 (2017).

A patient hospitalized in Berlin since 18th August 2018 has been confirmed to have an infection with West Nile Virus (WNV). The infection was likely acquired during a holiday trip to Northern Italy (Venice area) after his return cerebrospinal fluid and blood samples taken on 28th of August tested positive for West Nile virus RNA.

In light of the recent increase of human West Nile virus cases in Southern Europe (see: https://ecdc.europa.eu/en/west-nile-fever/surveillance-and-disease-data/disease-data-ecdc
for details) and the lack of any available virus sequences we want to share the WNV genome sequence obtained from the CSF sample of this case. Download-LINK *.fasta

The full genome sequence is highly similar to that of strain Italy/2014/Verona/35.2 (GenBank Acc No. KP789956), a strain that belongs to genetic lineage II and was obtained from a human case in the same geographic area 4 years ago. There are only 12 nucleotide exchanges across the entire genome of 10,939 nt.
The sequence has been submitted to GenBank for immediate release (GenBank Acc. no. MH910045).

Victor Corman

Christian Drosten

Aktuelle Publikationen

Listenansicht per Klick


Weitere Meldung

Am 1. März 2018 hat das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) an der Charité eine Pressemitteilung mit der Überschrift "Wie verlässlich ist die Zika-Virus-Diagnostik?" veröffentlicht. Demnach haben Wissenschaftler des DZIF zeigen können, "dass die molekularen Nachweisverfahren für das Zika-Virus in Brasilien nicht immer verlässlich sind. Über zwei Drittel aller Labore wiesen falsch-positive oder falsch-negative Ergebnisse auf".

Institut für Virologie: Standort