Viren der Risikogruppe 4

Bei Verdacht auf Infektionen durch Viren der Risikogruppe 4 wie z.B. hämorrhagische Fieberviren sind spezialisierte Laboratorien sowie die Gefahrgutbeauftragte der Charité zu kontaktieren.
Zur Risikogruppe 4 zählen u.a. Ebola-, Lassa- und Marburgvirus sowie das Virus des hämorrhagischen Krim-Kongo-Fiebers.

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Risikogruppe 4

Bei begründetem Verdacht werden entsprechende Proben als "Ansteckungsgefährliche Stoffe, gefährlich für den Menschen" der Kategorie A nach Norm UN 2814 behandelt, es gilt die Verpackungsnorm P620.
Weitere Hinweise finden Sie z.B. beim Robert-Koch-Institut unter Probentransport
Für die Einteilung von Viren in Risikogruppen gelten die Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe TRBA 462. Über den folgenden link gelangen Sie zu einer Liste

Gefahrgut Bereich Charité

Für Proben aus dem Bereich der Charité kontaktieren Sie vor dem Probenversand bitte uns und die Gefahrgutbeauftragte der Charité, die Sie im Intranet oder über den folgenden internen Link erreichen: Gefahrgutbeauftragte

Spezialisierte Einrichtungen

Auf die Untersuchung von Viren der Risikogruppe 4 sind folgende Institute eingerichtet:

Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, Nationales Referenzzentrum für tropische Infektionserreger, Notdienst 24 Stunden über die Telefonzentrale t: +49 40 42818 0   zur Website

Philipps Universität Marburg, Institut für Virologie zur Website