AG Niemeyer

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Das MERS- und das SARS-Coronavirus sind human-pathogene Viren, die einen zoonotischen Ursprung haben. Sowohl im Reservoir als auch im Menschen werden regelmäßig Virusvarianten identifiziert, die Mutationen in immunmodulierenden Proteinen haben. Während einer Infektion unterdrücken diese viralen Proteine Signalwege des angeborenen Immunsystems der Wirtszelle und unterstützen auf diese Weise die Vermehrung des Virus. Veränderungen durch Mutationen können die Funktionsweise der Proteine verändern und somit den Verlauf einer Infektion beeinflussen. Derzeitige Erkenntnisse zum Infektionsverlauf von Coronaviren basieren weitestgehend auf wenigen Prototyp-Viren. Die beobachtete Diversität an unterschiedlichen Varianten ist bislang unzureichend erforscht.

Um zoonotische Übertragungen besser zu verstehen untersuchen wir immunmodulierende Proteine aus epidemischen und Reservoir-assoziierten Coronavirusstämmen. Mit verschiedenen in-vitro Assays (z.B. zur Bestimmung des Abbaus zellulärer RNA, der zellulären Lokalisation von Proteinen oder von Ubiquitinierungsmuster) wird der Einfluss von Mutationen auf die Funktion der Proteine analysiert. Mit einem reverse Genetiksystem können Mutationen gezielt im Kontext eines replizierenden Virus studiert werden. 

 

 

 

Mitarbeitende

PhD students

  • MSc Kirstin Mösbauer

Technician

  • Mateusz Dolinski

Projekte

Wissenschaftliche Publikationen

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