Über das Forschungsnetz Zoonotische Infektionskrankheiten

Das Forschungsnetz Zoonotische Infektionskrankheiten wurde 2017 gegründet und umfasst sieben Forschungsverbünde und sechs Nachwuchsgruppen.

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  • Forschungsnetz Zoonotische Infektionskrankheiten.

Ziele

Im Rahmen des Forschungsnetzes Zoonotische Infektionskrankheiten arbeiten deutschlandweit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Zoonosenforschung zu hoch relevanten Fragestellungen interdisziplinär zusammen. Eine wesentliche Herausforderung des Forschungsnetzes ist es, den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) und das Veterinärwesen in die Forschung einzubinden und Forschungsergebnisse in den ÖGD und das Veterinärwesen zu überführen.


Verbünde und Nachwuchsgruppen

Verbünde unter dem Dach des Forschungsnetzes Zoonotische Infektionen sind komplexe Arbeitsgruppen aus vielen Teilprojekten, die ein gemeinsames Thema bearbeiten und die von einem Koordinator geleitet werden.

Nachwuchsgruppen fukussieren sich auf ein klar umrissenes Zoonosenthema und werden von je einer herausragenden Nachwuchswissenschaftlerin oder einem herausragenden Nachwuchswissenschaftler geleitet.

Die Arbeitsthemen der Verbünde und Nachwuchsgruppen (NWG) sind entweder Zoonoseerreger oder Wirte für Zoonosen. Die Verbünde und Nachwuchsgruppen stellen sich im Folgenden einzeln vor (dieser Website-Bereich befindet allerdings zur Zeit noch im Aufbau).

TBENAGER
Q-GAPS
ZooBoCo
NWG AECO
NWG Toxoplasma gondii
NWG ARBOSPREAD
NWG ZOOVAC
NWG RNA-VIRT
NWG TBZ

Organisation

Die Verbünde und Nachwuchsgruppen koordinieren sich jeweils selbst. Das Forschungsnetz Zoonotische Infektionskrankheiten organisiert sich über den Koordinierungskreis. Alle Verbünde und Nachwuchsgruppen sind mit je einer Vertreterin oder einem Vertreter im Koordinierungskreis vertreten. Zusätzlich treffen sich im Koordinierungskreis zwei Vertreter des ÖGD und zwei Vertreter des Veterinärwesens, sowie Vertreter/innen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), des Bundesministeriumsfür Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) sowie eine Vertreterin des Projektträgers.

Organisatorisch wird das Forschungsnetz durch ein Koordinierungsprojekt begleitet, das am Institut für Virologie an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin angesiedelt ist.

Anfragen zum Forschungsnetz können an das Koordinierungsbüro (Kontakt Dr. Ilia Semmler) gestellt werden.

Das Forschungsnetz Zoonotische Infektionskrankheiten kooperiert mit der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen.

Das Forschungsnetz Zoonotische Infektionskrankheiten wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Projekte

Im Rahmen des Forschungsnetzes werden Vernetzungsprojekte zwischen einzelnen Verbünden zu übergreifenden Themen gestartet. Zusätzlich sollen spezielle ÖGD-Projekte die Bedarfe speziell des ÖGD und des Veterinärwesens adressieren. Hierfür ÖGD-Projekten wird es einen Aufruf zur Interessensbekundung geben, auf den sich insbesondere kommunale und Landesgesundheits- und -veterinärämter mit ihren Projektideen bewerben sollen.