Über das Institut für Virologie

In diesem Bereich erfahren Sie mehr über das Institut für Virologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin:

  • Historisches
  • Meldungen
  • Jahresberichte
  • Team
  • Kontakt und Anfahrt

Sie befinden sich hier:

Das Institut für Virologie der Charité widmet sich

  • der Forschung auf dem Gebiet der allgemeinen und medizinischen Virologie,
  • der Ausbildung von Studierenden der Medizin, Zahnmedizin, Biologie und anderer Disziplinen sowie
  • der klinische Virusdiagnostik.

Gegründet wurde das Institut für Virologie an der Medizinischen Fakultät der Humboldt-Universität 1958. Es ist damit das älteste Institut dieses Fachgebietes in der deutschen Hochschulmedizin. Erfahren Sie mehr unter Historisches.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Meldungen und Jahresberichte des Institus. Die seit 1991 herausgegebenen Berichte geben einen Überblick über die Struktur des Instituts, seine Leistungen in Forschung, Lehre und Krankenversorgung sowie seine nationalen und internationalen Kooperationen.

Zudem werden Informationen zum Team des Instituts bereitgestellt. Eine Telefonliste und Hinweise zum Standort des Instituts finden Sie unter "Kontakt und Anfahrt".

Historisches: das Institut im Helmut-Ruska-Haus

Das Institut für Virologie vertritt mit seinen Mitarbeitenden das Fachgebiet der klinischen, molekularen und allgemeinen Virologie in Forschung und Lehre. Es ist durch eine umfassende virologische Diagnostik in die Krankenversorgung eingebunden.

Im Institut wird virologische Diagnostik in Form des Antikörper-, Antigen-, Nukleinsäure- und Virusnachweises durchgeführt. Es ist außerdem Nationales Konsiliarlaboratorium für Corona- und Hantaviren.

Helmut Ruska

Im Jahre 2003 wurde dem Institutsgebäude auf dem Campus Charité Mitte der Name "Helmut-Ruska-Haus" verliehen. Damit soll an Helmut Ruska (1908 bis 1973) erinnert werden, der einen großartigen Beitrag zur Entwicklung der Virologie und der Biomedizin insgesamt geleistet hat.

Ursprung der virologischen Forschung

In der Geschichte der Humboldt-Universität sind vielfältige Wurzeln der Virusforschung zu finden. So war Friedrich Loeffler, der Entdecker des Erregers der Maul- und Klauenseuche als sogenanntes "ultravisibles filtrierbares Virus", zuvor für einige Jahre als Mitarbeiter Robert Kochs in Berlin tätig.

Schon in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts beschäftigte man sich an der Charité mit der experimentellen Zell- und Gewebezucht – einer Voraussetzung für die spätere Virusforschung.

Und Ende der dreißiger Jahre wurden hier erstmals Viren auch sichtbar gemacht: Helmut Ruska, Assistent an der "I. Medizinischen Klinik" der Charité, gelangen die weltweit ersten Aufnahmen von Viruspartikeln mit einem von seinem Bruder Ernst Ruska und Bodo von Borries entwickelten Elektronenmikroskop.